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Erhöhung des klinischen Nutzens von Gensignaturen durch Vereinfachung und Validierung

Laufzeit: Seit 2011

Studienleiter:
Professor Dr. Anne-Laure Boulesteix (LMU)
Professor Dr. Wilhelm Sauerbrei (IMBI)

Beteiligte des Instituts für Medizinische Biometrie und Medizinische Informatik:
Sam Dörken (IMBI)
Anika Buchholz (IMBI)

Beschreibung

Basierend auf hoch-dimensionalen Daten (HD-D) wurden Hunderte von Gensignaturen vorgeschlagen und Hunderte von methodischen Arbeiten zu Aspekten der Herleitung, Validierung und Anwendung sind in der biomedizinischen Literatur publiziert. Der klinische Nutzen aus den Erkenntnissen dieser Studien ist bisher aber noch sehr gering.

Bei der Analyse von HD-D werden einige bekannte Aspekte aus der klassischen Statistik niedrig dimensionaler Daten (LD-D) häufig kaum genutzt. Eine Übertragung und Adaption soll untersucht werden. Wir betrachten den zusätzlichen Wert von HD-D einschließlich Aspekten der Validierung, Ansätze zur Vereinfachung von Prädiktoren und leiten ‚extrem sparsame’ Modelle her. Weiterhin untersuchen wir mögliche Verbesserungen durch die Berücksichtigung nicht-linearer und zeitvariierender Effekte. Dies könnte zum besseren Verständnis der Bedeutung einzelner Merkmale führen und einfachere Modelle erleichtern den Transfer von Forschungsergebnissen in die klinische Praxis.

Statistische Ansätze werden mit Hilfe von Simulationsstudien untersucht und verglichen. Brustkrebs ist der Schwerpunkt der Re-Analysen publizierter Daten. Systematische Reviews und Meta-Analysen sind ein Schlüssel zur verstärkten klinischen Nutzung. Methodische Aspekte und die Anwendung bei Brustkrebs sollen in der zweiten Förderperiode untersucht werden.