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MIRACUM-Medical Informatics in Research And Care in University Medicine

Koordinator: Prof. Hans-Ulrich Prokosch (Erlangen)

Projektleiter Freiburg: PD Dr. Martin Boeker

Projektbeschreibung:

MIRACUM– Medical Informatics in Research And Care in University Medicine

Das MIRACUM Medizin-Informatik Projekt am Standort Freiburg  ist Teil des MIRACUM-Konsortiums, welches durch den Lehrstuhl für Medizinische Informatik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Ulrich Prokosch koordiniert wird und im Januar 2018 für zunächst 4 Jahre gestartet ist.

Ziel ist es, die derzeit sehr unterschiedlichen Dateninseln aus Krankenversorgung und Forschung in Datenintegrationszentren zusammenzuführen, um die Daten mit Hilfe von innovativen IT-Lösungen für Forschungsprojekte und konkrete Therapieentscheidungen zentral nutzen zu können.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt mit seiner Medizininformatik-Initiative (MII) die Weichen für eine wirkungsvolle digitale Medizin, die beim Patienten ankommt. Das BMBF hat sich nach einer Konzeptphase, an der 7 Konsortien beteiligt waren, entschieden, vier davon in die vierjährige Aufbau- und Vernetzungsphase der Medizininformatik-Initiative aufzunehmen. Hinter dem MIRACUM-Konsortium, das deutschlandweit das größte Konsortium in der MII ist, stehen derzeit 10 Universitäten mit Universitätsklinika in 7 Bundesländern (Dresden, Erlangen, Freiburg, Frankfurt, Gießen, Greifswald, Magdeburg, Mainz, Mannheim und Marburg), zwei Hochschulen (Hochschule Mannheim und Technische Hochschule Mittelhessen) und das Unternehmen Averbis (Freiburg) als Industriepartner. Weitere Standorte befinden sich in der Aufnahmephase.

In Freiburg arbeiten wir daran, ein Datenintegrationszentrum aufzubauen, das Daten aus verschiedenen Krankenhaussystemen zusammenführt und die aggregierte Datenauswertung ermöglichen soll. Außerdem leitet der Freiburger Standort zwei der drei in MIRACUM definierten Anwendungsbeispiele (sogenannte Use Cases): In Use Case 2 („From Data to Knowledge”), unter der Leitung von Harald Binder, geht es um die Erkennung von Mustern/Subgruppen in Patientendaten. Er besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil werden klinische Daten und Labordaten von Asthma/COPD-Patienten untersucht, im zweiten Teil klinische und genetische Daten (Genmethylierung) von Patienten mit Hirntumoren. Use Case 3 ("From Knowledge to Action" - Unterstützung Molekularer Tumorboards") wird von Melanie Börries aus dem Institut für Molekulare Medizin und Zellforschung Freiburg geleitet. Ziel des Use Case 3 ist es, im Rahmen der Präzisionsmedizin potenziell wirksame Behandlungen für Patienten ohne herkömmliche oder erfolgversprechende Therapieoptionen bzw. mit seltenen Tumorerkrankungen zu identifizieren und diesen Patienten eine zielgerichtete Therapie im Rahmen von klinischen Studien oder Heilversuchen anzubieten. An Use Case 1 ("Alerting in Care - IT-gestütze Rekrutierungsplattformen") sind wir zusätzlich maßgeblich beteiligt.

Um das MIRACUM-Projekt lokal bekannt zu machen und den erfolgreichen Projektstart zu feiern, haben wir am Dienstag, 10.4.2018 von 14 bis 18 Uhr eine Informations-Veranstaltung/kick-off angeboten. kick-off-Flyer

Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Pressemeldung des Universitätsklinikums Freiburg

Interview mit Martin Boeker auf den Seiten der Universität Freiburg

MIRACUM-Journal

zur MIRACUM Homepage: www.miracum.org