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META

Evaluation eines Programms zur Behandlung des Metabolischen Syndroms der Drei-Burgen-Klinik (META-Programm) – ein Projekt des Reha-wissenschaftlichen Forschungsverbunds Freiburg

 
Projektleitung: Dr. Manuela Glattacker

Projektmitarbeiter: Dr. Jürgen M. Giesler

Förderer: Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz

Kooperationspartner: Drei-Burgen-Klinik, Bad Kreuznach

Projektlaufzeit: November 2017 – Februar 2020

Die Prävalenz des metabolischen Syndroms liegt in Deutschland in der Altersgruppe der 18-79 Jährigen bei etwa 20%-23%. Ätiologisch ist die Entstehung und Aufrechterhaltung des metabolischen Syndroms ein biopsychosoziales Geschehen. Zu den Grundpfeilern der Behandlung gehören insbesondere Veränderungen des Lebensstils (verändertes Essverhalten und Bewegungssteigerung), die auf eine Gewichts­reduktion (und Gewichtsstabilisierung) abzielen. Therapeutisch gelten Ernährungstherapie, Bewegungstherapie und Verhaltenstherapie als Basisprogramm.

Diese Aspekte werden im sog. „META-Konzept“ der Drei-Burgen-Klinik in Bad Kreuznach zur Behandlung des metabolischen Syndroms aufgegriffen. Die Wirksamkeit des META-Konzepts im Hinblick auf biologische Messparameter wurde bereits in kleinerem Kontext über­prüft. Dabei zeigte sich mit Blick auf die zentralen Zielgrößen (Gewichtsreduktion bzw. Verbesserung des BMI) ein signifikanter und nachhaltiger Effekt.

Auf Basis dieser Ergebnisse ist es das Ziel dieses Projekts, im Rahmen eines längsschnittlichen Designs mit 3 Messzeitpunkten eine umfangreichere Evaluation des META-Programms durchzuführen, welche insbesondere die biopsychosozialen Effekte des Programms adressiert. Neben der Veränderung von klinischen und psychosozialen Zielgrößen im Verlauf und im Anschluss an das META-Programm stehen dabei auch die Zufriedenheit der TeilnehmerInnen und die individuelle Zielerreichung aus Sicht der TeilnehmerInnen im Fokus.