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Psychologische Interventionen

Praxisempfehlungen für psychologische Interventionen in der Rehabilitation:


Chronische Rückenschmerzen, Koronare Herzerkrankung, Onkologische Erkrankungen (Mamma-, Prostata- oder Kolonkarzinom), Schlaganfall und Typ-2-Diabetes

Hintergrund

Vorliegende Leitlinien der Fachgesellschaften oder die Reha-Therapiestandards der Deutschen Rentenversicherung schließen psychologische Interventionen explizit ein, sie können praktisches psychologisches Handeln in der Rehabilitation im Einzelfall aber oft nicht leiten, da sie nicht differenziert genug sind oder sich nicht spezifisch auf die Rehabilitation beziehen.

Daher wurden in zwei Forschungsprojekten (Förderung: Deutsche Rentenversicherung Bund; Laufzeiten: 2009-2012; 2014-2016) evidenzbasierte Praxisempfehlungen für psychologische Interventionen in der medizinischen Rehabilitation entwickelt, und zwar für die Indikationen chronische Rückenschmerzen, koronare Herzerkrankung, onkologische Erkrankungen (Mamma-, Prostata- oder Kolonkarzinom), Schlaganfall und Typ-2-Diabetes.

Ziel war die Formulierung von möglichst konkreten, auf einzelne Problemlagen bezogenen Empfehlungen für psychologisches Handeln in der Rehabilitation.

Methode

Die Praxisempfehlungen wurden in mehreren Schritten entwickelt. Für jede Indikation führten wir eine umfassende, systematische Recherche nach relevanten Übersichtsarbeiten und Leitlinien durch. Gleichzeitig befragten wir die psychologischen Abteilungen in stationären und ambulanten Reha-Einrichtungen, in denen die jeweiligen Indikationsbereiche behandelt werden, zu den Strukturen und zur Praxis ihrer Tätigkeit. Auf Basis dieser Ergebnisse wurden im Rahmen von indikationsspezifischen Expertenworkshops Konsultationsfassungen der Praxisempfehlungen formuliert.

Diese Konsultationsfassungen schickten wir mit der Bitte um Kommentierung an die leitenden Psychologen und Chefärzte aller Reha-Einrichtungen mit den jeweiligen Indikationsbereichen. Außerdem diskutierten wir im Rahmen von Fokusgruppen mit Rehabilitanden über zentrale Aspekte der Praxisempfehlungen. Die Anmerkungen und Kommentare wurden von uns ausgewertet und bei der abschließenden Konsentierung der Praxisempfehlungen durch die Experten berücksichtigt.

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