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ZIV EMA-Onko

Zentrum für Innovative Versorgung - Teilprojekt: Einstellungen zu mobilen Apps in der onkologischen Behandlung und ihre Determinanten (EMA-Onko)


Förderung:
Land Baden-Württemberg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Projektleiter:

  • Prof. Erik Farin Glattacker (Sektion Versorgungsforschung und Rehabilitationsforschung, Universitätsklinikum Freiburg)
  • Prof. Dr. Harald Binder (Institut für medizinische Biometrie und Statistik, KDS, Universitätsklinikum Freiburg)
  • PD Dr. Martin Boeker (Institut für medizinische Biometrie und Statistik, MDS, Universitätsklinikum Freiburg)
  • Prof. Dr. Melanie Börries (Institut für Medizinische Bioinformatik und Systemmedizin, Universitätsklinikum Freiburg)
  • PD Dr. Dr. med. Nils Henrik Nicolay (Klinik für Strahlenheilkunde, Universitätsklinikum Freiburg)


Projektmitarbeiter/in (SEVERA):
Rieka von der Warth, Dr. Jürgen M. Giesler

Hintergrund:

Mobile Apps – Anwendungsprogramme für Smartphones oder Tablet Computer – gewinnen auch im Gesundheitsbereich und im System der Gesundheitsversorgung zunehmend an Bedeutung. Mit ihrer Entwicklung und Anwendung verbinden sich im Wesentlichen zwei Zielsetzungen: Sie sollen zum einen dazu beitragen, die gesundheitliche Versorgung in Bezug auf Prozess- und Ergebnisaspekte zu verbessern, zum anderen sollen Apps die Einbindung von Patient*innen in die Behandlung fördern und diese in ihrer Krankheitsverarbeitung im Sinne des Selbstmanagements unterstützen. Im Zuge der Entwicklung neuer Apps empfiehlt es sich deshalb, die Perspektive potenzieller Anwenderinnen und Anwender frühzeitig einzubeziehen. Damit können Barrieren und förderliche Faktoren identifiziert werden, deren Berücksichtigung den Implementierungsprozess erleichtern kann.

Vor diesem Hintergrund ist es Ziel der Studie, die Einstellungen von onkologischen Patient*innen in Bezug auf Apps zu untersuchen, die im Rahmen der radioonkologischen Behandlung und der onkologischen Nachsorge eingesetzt werden können. Neben der Technologieakzeptanz werden hierbei die Erwartungen der Patient*innen in Bezug auf die Leistungen einer solchen App sowie ihre Informations- und Unterstützungsbedürfnisse im Kontext der Tumorbehandlung und –nachsorge berücksichtigt. Damit sollen auch Moderatoren und Determinanten der Einstellungen untersucht werden.

Außerhalb des hier beschriebenen Teilprojekts soll in der Folgezeit  eine App für onkologische Patient*innen am Universitätsklinikum Freiburg entwickelt werden.